Halloween 2020 – Herbstliche Stimmung in der GW2Community

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    Liebe Community,


    der Herbst hat offiziell begonnen und die Tage werden langsam kälter. Die perfekte Zeit für eine kuschelige Decke und einen leckeren Kakao. Neben den ersten herabfallenden Blättern bringt der Oktober auch Feste und Gewinnspiele rund um Halloween mit sich. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen und haben einige spaßige und spannende Events für Euch vorbereitet!


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    Den Anfang macht das folgende Event, bei dem wir die Community mit unserer herbstlichen Stimmung anstecken möchten. Es beginnt am 10.10.2020 und endet am 31.10.2020.
    Damit wir möglichst viele Eindrücke sammeln können, brauchen wir Eure Hilfe! Schickt uns alles, was Euch zum Thema „Herbststimmung“ oder „Halloween“ einfällt als Antwort auf diesen Beitrag. Egal, ob eine kurze Geschichte über Euer Herbst- oder Halloween-Erlebnis, ein Bild Eures geschnitzten Kürbisses oder Euer Lieblingsrezept im Herbst. Alles, was uns in herbstliche oder Gruselstimmung versetzt, ist erlaubt.

    Gewinnspiel

    Eure Mühe soll natürlich nicht unbelohnt bleiben! Unter allen Teilnehmenden unter diesem Beitrag verlosen wir die folgenden drei Preise:


    Preis 11x Skin für "Karmesinrote Löwen"-Kurzbogen
    1x Tagesanbruch-Farbe
    40 x "Süßes oder Saures"-Tasche
    Preis 21x Skin für Bestienschlächter-Fokus
    1x "Trübes Grau"-Farbe
    10 x "Süßes oder Saures"-Tasche
    Preis 31x Skin für grinsendes Kürbis-Gewehr
    1x Mini Orrianisches Gespenst
    60 x "Süßes oder Saures"-Tasche


    Texte (Geschichten, Rezepte, Berichte etc.) könnt Ihr direkt als Antwort unter diesem Beitrag veröffentlichen. Bilder (Zeichnungen, Fotos etc.) könnt Ihr in unserer Galerie hochladen und anschließend hier teilen. Dazu klickt Ihr im Antwortfenster einfach auf das Symbol ganz rechts (das viereckige Bild) und wählt Euer Bild aus. Ihr nehmt nur am Gewinnspiel teil, wenn Euer Bild unter diesem Beitrag verlinkt wurde! Das Hochladen in der Galerie allein reicht für eine Teilnahme nicht aus. Grundsätzlich sind alle Texte und Bilder teilnahmeberechtigt, die einen erkennbaren Zusammenhang zu Halloween oder der Jahreszeit Herbst aufweisen.


    Dieses wird nicht das einzige Event im Oktober bleiben. Freut euch auf Gruselspaß, Rätsel und tolle Preise! Zu einem späteren Zeitpunkt werdet Ihr weitere Informationen diesbezüglich erhalten. Werft also hin und wieder einen Blick auf unsere Webseite.


    Wir wünschen Euch viel Glück beim Gewinnspiel und freuen uns auf Eure Kommentare.


    Eure GW2Community

  • Teilnahmebedingungen

    • Die Teilnahme an den Gewinnspielen anlässlich des Events „Halloween 2020“ erfolgt durch das Absenden eines Beitrags in diesem Forenthread im Forum „gw2community.de“. Veranstalter des Gewinnspiels ist „GW2Community - dein deutschsprachiger Guild Wars 2 Verein“.
    • Das Gewinnspiel beginnt am 10. Oktober 2020 um 9:00 Uhr (UTC+2) und endet am 31. Oktober 2020 um 23:59 Uhr (UTC+1). Nur in diesem Zeitraum ist das Absenden von Beiträgen zur Teilnahme an der Auslosung möglich.
    • Durch das Absenden eines Beitrags mit dem geforderten Inhalt qualifizieren sich Teilnehmende für das Gewinnspiel. Ein Beitrag qualifiziert zur Teilnahme, wenn ein Text, Bild oder anderer inhaltlicher Beitrag mit Bezug zu Halloween oder Herbst als Antwort auf diesen Thread veröffentlicht wird. Es ist nur ein Beitrag pro Teilnehmer erlaubt, bitte nutzt bei Bedarf die „Bearbeiten“-Funktion.
    • Für die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ein kostenloser Account auf unserer Webseite erforderlich. Es gelten die entsprechenden Nutzungsbestimmungen.
    • Als Gewinne werden Ingame-Preise vergeben.
    • Unter allen qualifizierten Teilnehmenden erfolgt die Auslosung der jeweiligen Preise nach dem Zufallsprinzip nach Ablauf des Teilnahmezeitraums. Die Ingame-Preise werden in der Reihenfolge nach absteigenden Verkaufswerten (Ingame-Wert zum Zeitpunkt der Planung des Gewinnspiels) verlost.
    • Teilnehmende müssen sicherstellen, dass genügend Platz für eine neue Konversation im Forum vorhanden ist, da Gewinnende auf diesem Weg über einen Gewinn benachrichtigt werden. Nach Benachrichtigung im Forum müssen Gewinnende innerhalb von sieben Tagen antworten und ihren Guild Wars 2-Accountnamen zum Versand der Preise mitteilen – nach dieser Frist verfällt der Anspruch auf den Gewinn.
    • Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich natürliche Personen. Juristische Personen sind für das Gewinnspiel nicht zugelassen.
    • Von den Verlosungen ausgeschlossen sind alle Aufsichtsräte und Vorstandsmitglieder des Vereins „GW2Community - dein deutschsprachiger Guild Wars 2 Verein“, alle Projektkoordinationen, Teammitglieder der PK Webevents sowie alle weiteren Teammitglieder, die an der Planung der Gewinnspiele aktiv mitgewirkt haben und mitwirken.
    • Der Veranstalter behält sich den Ausschluss einzelner Teilnehmer vor, wenn der Verdacht auf Manipulation, Betrug oder einen Regelverstoß gegen die Nutzungsbestimmungen von gw2community.de aufkommt.
    • Der Veranstalter behält sich vor, Regeln nach Mitteilung kurzfristig zu ändern oder das Gewinnspiel vorzeitig zu beenden.
    • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Eine kleine gruselige Geschichte über blutüberströmte Finger

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    Letztes Jahr zu Hallowen habe ich diese Finger gebacken, inspiriert durch eine Seite im Netz, die ich im Anschluss an die Geschichte verlinken werde.


    Jedes Jahr klingeln die gleichen Nachbarskinder gruselig verkleidet :D . Als ich das schwarze Tuch von der Schale zog und ihnen die wirklich ekelig blutigen Finger unter die Nase gehalten habe, waren die Reaktionen ein lautes Gekreische, iiiiiiiiih oder einfach nur große entsetzte Augen. Haben wollten sie die Fingerkekse alle nicht, aber erstaunlicherweise die begleitenden Eltern schon. Es gab natürlich auch Ersatzleckereien für die Kleinen. ;)


    Dieses Jahr muss ich mir wohl was neues ausdenken, vielleicht Augäpfel ? :D Ich hoffe nur sie waren nicht so geschockt, dass sie überhaupt nicht mehr kommen.


    Das Rezept plus wirklich ekeligen Bilder findet ihr unter:

    Halloween Finger



    Viel Spaß beim Nachbacken :)

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  • Der Herbst kann goldene Tage haben, warm mit herabfallenden Blättern und einfach schön :) Allerdings gibt es auch die andere Seite und über die habe ich einen kleinen Text verfasst. Der ist zwar schon ein bisschen älter, aber ich mag ihn immer noch.


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    Schlamm und Nebel


    Sie hasste den Herbst.

    Den Nebel, die beißende, oft auch feuchte Kälte, die durch das Gewand kroch, sie bis auf die Knochen auskühlte. Sie war ganz anders als die klirrende Kälte des Winters.

    Sie marschierte durch den Wald, mit ihrem Hund, wie jeden Morgen. Die Sonne war noch nicht gänzlich aufgegangen, sodass es zwischen den Bäumen dämmrig war. Frühmorgendliche Nebelschleier krochen über den Boden. Es roch nach modrigem Laub, leicht faulig. Gestern Nacht hatte es geregnet, eine schimmernde Schicht überzog das Laub.

    Sie wusste, dass sie vorsichtig auftreten musste, oft verbargen sich unter dem Laub rutschige Schlammstreifen.


    Der Hund war vom Pfad abgekommen, durch die feuchten Laubberge, die sich überall am Boden auftürmten. Sie warf einen Blick nach oben. Wo im Sommer grüne Blätter den Himmel verdeckten, streckten sich nun kahle Äste in die Höhe, als würden sie Halt suchen im endlosen Grau des Himmels.

    Sie folgte dem Hund, rutschend und schlitternd auf dem feuchten Laub und dem Matsch. Doch als sie ihn rief, beachtete er sie nicht. Schnell packte sie sein Halsband und hinderte ihn daran, davonzustürmen. Nur unter Protest ließ er sich mitziehen.


    Als sie den Pfad erreicht hatten, beeilte sie sich, den Rückweg anzutreten. Es war spät geworden, die Nebelschleier hatten sich inzwischen gänzlich aufgelöst. Sie stapfte durch schlammige Laubberge, als sie den Weg zurückging, den sie gekommen war.

  • Von mir auch eine kleine Geschichte :)


    Der Fluch


    Mit hocherhobenem Kopf marschierte Livien über die Straßen von Löwenstein. Seine dunklen Blätter, die schulterlang von seinem Kopf wuchsen, glänzten matt im Schein der morgendlichen Sonne, die orangefarben vom blauen Himmel auf Tyria schien, aber nur noch Wärme schenkte. Denn es war Herbst, die Pflanzen und Tiere bereiteten sich auf die kalten Jahreszeit vor und das Wetter gab mit seinen stürmischen Winden und den ständigen Regengüssen einen Vorgeschmack auf den Winter.

    Aber Livien interessierte das alles nicht, das Wetter war ihm egal, der bevorstehende Winter ebenso und erst recht die ganzen Menschen, Asura, Charr, Norn und Sylvari, die ihm auf seinen Weg begegneten und sich auf Halloween freuten, wo der verrückte König auftauchen würde und sie sich mit Süßigkeiten die Bäuche vollstopfen konnten.

    Achtlos lief er an ihnen vorbei und drängte sich hin und wieder auch durch eine Gruppe, wenn sie nicht schnell genug Platz machten. Das anschließende Gemurre ließ ihn vollkommen kalt.

    Livien interessierte sich nur für sich selber und das, was er wollte. Und im Moment war sein Ziel ein kleines Lager in der Blutstrom-Küste voller zwielichtiger Typen. Aber dafür musste er erst einmal durch Löwenstein mit all seinen Bewohner und Besuchern und dem ganzen unnötigen Geschnatter.

    Er wollte gerade eine Brücke überqueren, die durch Reif und den tiefen nächtlichen Temperaturen nun eine Oberfläche aus Glatteis aufwies, als das passierte, was er gerne vermieden hätte - eine alte menschliche Dame. „Mein Junge“, sprach sie ihn mit einer kratzigen Stimme an, „wärst du bitte so lieb und würdest mir über diese kleine Brücke helfen? Ich traue mich alleine nicht hinüber, weil es so glatt ist. Ich habe schon ein paar andere Leute dort ausrutschen sehen.“

    „Keine Zeit“, antwortete Livien barsch, „warte doch einfach bis die Sonne alles weggeschmolzen hat. Ich kann meine Zeit nicht damit vertrödeln einer alten Schachtel wie dir über so eine kleine Brücke zu helfen, nur weil du zu wenig Mumm in deinen klapprigen Knochen hast.“

    Er setzte sich wieder in Bewegung, wurde aber wieder von der alten Dame gestoppt, die ihn mit erstaunlicher Kraft an seinem Arm festhielt. Angewidert starrte er sie an: „Tu uns beiden einen Gefallen und lass mich los.“

    Die alte Dame antwortete: „Aber es ist doch nur diese eine Brücke, es dauert doch nur wenige Minuten. Gebt euch einen Ruck, ich wäre euch wirklich sehr dankbar.“

    Livien versuchte sich loszureißen, aber die Hand der alten Frau krallten sich unerbittlich in seine Borkenhaut hinein und ließen ihn nicht los.

    „Ich sagte, du sollst mich loslassen! Ich hab wirklich besseres zutun, als einer alten Frau zu helfen, die sowieso bald sterben wird!“, schnauzte er sie erbost an.

    Die alte Dame ließ ihren Kopf hängen und schüttelte ihn traurig. Livien hatte schon die Hoffnung, dass sie nun endlich aufgegeben hätte und machte einen erneuten Versuch sich loszureißen, als sie plötzlich ihren Kopf wieder hob und ihm tief in die Augen schaute.

    Livien, der gerade noch an seinem Arm zerrte, wurde von diesen Augen gebannt. Er konnte sich plötzlich nicht mehr bewegen, geschweige denn seine Augen abwenden.

    Und dann sprach die alte Frau mit einer vollkommen anderen Stimme zu ihm, tief und machtvoll: „Dein Herz ist kalt, Sylvari, kälter als der Wind, der uns umweht, kälter als die Nächte, die Eis entstehen lassen. Keine Zeit für andere nimmst du dir, keine Freundlichkeit strahlst du aus. Das Schicksal hat dich zu mir geführt, damit du büßt. Ich verfluche dich, Livien der Sylvari. Nie sollst du aus dieser Stadt finden, nie dein Ziel erreichen. Niemand wird dich erkennen und du wirst jeden zeigen, wie dein Innerstes aussieht.“

    Nachdem sie diese Worte ausgesprochen hatte, ließ sie ihn los und der bann löste sich. Livien eilte mit klopfenden Herzen davon, fragte sich, was die Alte da vor sich hingefaselt hatte und woher sie seinen Namen kannte. Genannt hatte er ihn sicherlich nicht.

    Nachdem er sich ein paar Minuten nach dieser Begegnung wieder etwas beruhigt hatte, schüttelte er den Kopf und nahm sich vor diese verrückte Frau und ihre wirren Worte zu vergessen. Er hatte wichtigeres zutun.

    So eilte er weiter durch die Stadt in Richtung Blutstrom-Küste. Doch schnell bemerkte, dass etwas nicht stimmte. Eigentlich hätte er schon nahe dem Ausgang sein sollen, aber die Häuser um ihn herum wiesen auf Gebiet im Inneren der Stadt hin. Gereizt schlug Livien einen anderen Weg ein, aber auch dieser führte ihn nicht zur Blutstrom-Küste. Immer und immer wieder versuchte er Löwenstein zu durchqueren, aber auch nach mehreren Stunden hatte er noch immer nicht den südlichen Randbezirk oder einen anderen Randbezirk erreicht. Frustriert raufte er sich durch seine Blätterhaare und lehnte sich an eine Wand. Inzwischen war es schon dunkel geworden und die ersten Kinder in ihren albernen Verkleidungen liefen durch die Stadt und sangen vollkommen schief irgendwelche komischen Lieder. Das Treffen im Lager konnte er vergessen.

    Eine Spiegelung an einem Schaufenster ihm gegenüber erregte Liviens Aufmerksamkeit und er betrachtete sie interessiert.

    Er sah eine Vogelscheuche. Der Körper bestand aus alten Stroh, die Beine aus Stöcken, die sich bogen, wenn die Vogelscheuche sich bewegte, genauso die Arme. Das Gesicht bestand aus dunklen Löchern, dort wo die Augen sein sollten und einem verzerrten Mund, was gruselig grinste. Abgerundet wurde es durch Kleidung, welche schon in Fetzen herabhingen.

    Irgendetwas kam ihm komisch an dieser Gestalt vor. Er überlegte mehrere Minuten bis ihm auffiel, dass diese Gestalt im Fenster seine Bewegungen nachahmte.

    Erschrocken wich er zurück und wedelte mit seinen Armen. Die Vogelscheuche wedelte zurück. Eine böse Ahnung keimte in ihm auf, aber Livien wollte sie nicht wahrhaben und vermied es daher seine Arme und Beine zu überprüfen.

    Panisch lief er davon, aber die Vogelscheuche folgte ihm. In jedem Fenster starrte sie ihn an.

    Dann bemerkte er auch die Reaktionen der Leute um sich herum, die auf ihn zeigten und tuschelten. Die meisten nickten ihm anerkennend zu, andere klatschten sogar in die Hände und hier und da reichte man ihm eine handvoll Süßigkeiten.

    Livien rannte immer schneller durch die Stadt und schlug Hände beiseite. Irgendwann kam er an einem Springbrunnen an, hielt sich, schwer atemholend, am Rand fest und schaute ins Wasser. Auch hier grinste ihn wieder die Vogelscheuche an und der Blick Liviens fiel auf seine Hände.

    Die Hände waren nicht mehr wohlgeformt und besaßen die Farbe dunklen Grüns von Mitternachtsmoos, sie waren knorrig und braun, hatten sich in Äste verwandelt, Äste, die aus einem Arm aus Stroh herausragten.

    Ängstlich wanderten seine Augen weiter, über den Arme, die Brust, hinunter zu seinen Beinen. Und das, war er schon geahnt hatte, seit er die Vogelscheuche zum ersten Mal im Schaufenster gesehen hatte, hämmerte sich mit gnadenloser Gewissheit in sein Bewusstsein. Er war die Vogelscheuche!

    Irgendwie hatte er sich in dieses hässliche Ding verwandelt und irrte durch Löwenstein. Dann fiel ihm die Alte wieder ein und ihre Worte. Sie hatte ihn verflucht, aber er hatte es nicht ernst genommen, doch der Fluch war real, seine Gestalt keine Einbildung.

    'Die Alte, ich muss die Alte finden und sie dazu bringen diesen Fluch wieder von mir zu nehmen' dachte Livien voller Panik und lief wieder los.

    Die ganze Nacht suchte er nach der alten Frau, konnte sie aber nirgends finden, dafür aber den verrückten König und sein ebenso verrücktes Gefolge. Unter ihnen und den ganzen Verkleidungen der Leute, fiel Livien nicht weiter auf.

    Aber auch in den folgenden Tagen fand er keine Spur von der alten Frau. Und dann war Halloween vorbei und der verrückte König verschwand wieder in den Nebeln. Die skurrilen Diener verschwanden, genauso wie die verkleideten Leute, doch Livien war noch immer einer Vogelscheuche. Noch immer lief er durch die Stadt und suchte verzweifelt nach der alten Dame. Die Einwohner zeigten wieder auf ihn, doch jetzt schüttelten sie die Köpfe und die Kinder lachten ihn aus und riefen, dass er wohl vergessen habe, dass Halloween vorbei sei und der verrückte König erst nächstes Jahr wiederkäme.

    Immer schlimmer wurden die Reaktionen bis Livien sich versteckte.

    Und so begann sein neues Leben. Jedes Jahr zur Halloweenzeit kam er aus seinem Versteck, mischte sich unter die Schar der Verkleideten und suchte nach der alten Frau, damit sie den Fluch von ihm nahm. Und jedes Jahr, wenn der verrückte König wieder in die Nebel zurückkehrte, kehrte auch Livien wieder in sein Versteck zurück, um dort das Jahr ungesehen zu verbringen und wartete auf seine nächste Chance im nächsten Jahr. Und nie schaffte er es aus Löwenstein heraus, seine Schritte führten ihn immer wieder in das Herz der Stadt und so war er verdammt Jahr für Jahr hier zu leben, in Löwenstein, in der Gestalt einer häßlichen Vogelscheuche, mit der schwachen Hoffnung, die Alte Frau finden, wenn der verrückte König die Stadt besuchte, auf dass sie ihm den Fluch wieder nahm.

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  • Ach,die bunten Blätter fallen.-

    nun der Baum steht nackt und kahl.

    Doch er trotzt der Winterkälte-

    denn er hat ja keine Wahl.

    Muß auf seinem Platze bleiben,

    wenn es schneit,bei Sturm und Wind.

    Doch er tut es tapfer leiden,

    neuer Frühling kommt bestimmt.